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Warum bloggen: 11 geniale Gründe warum Unternehmer:innen und Start-ups bloggen sollten

Den meisten Unternehmer:innen ist alleine der Gedanke ans Bloggen ein Graus (dir vielleicht auch?) und schnell kommt dann die Frage auf: ,,Warum bloggen?“

Berechtigte Frage und ich kann das sogar ein wenig verstehen.

Mal ehrlich: Ein Blog ist Arbeit. Keyword-Recherche, Recherche für den Artikel-Inhalt, Schreiben, Grafiken erstellen, einpflegen, promoten…

In so einem Blogartikel können locker 5 Stunden Arbeit drinstecken. Wer soll das alles alleine schaffen?

Und trotzdem, wenn du mich fragst, ob bloggen noch Sinn macht: JA

Für alle Selbstständigen, Unternehmer:innen und Start-ups mit einem Online-Business und sogar für die meisten Onlineshops lohnt sich ein Blog.

Und das sage ich nicht nur, weil ich Blogmarketing als Dienstleistung anbiete.

Lange bevor ich mich auf SEO & Blogartikel spezialisiert habe, stand für mich fest, dass ich als langfristige Marketingmaßnahme auf einen Blog setzen würde.

Aus mehreren Gründen.

Die besten verrate ich dir jetzt in meinem Beitrag.

Das sind mal Fakten, oder?

Aber das verrückte ist: Die meisten Selbstständigen und Unternehmen unterschätzen einen Blog als Marketingmaßnahme total.

Ein Blog verkauft nicht, wie eine Sales Page, von Anfang an. Und trotzdem kann ein richtig aufgesetzter Blog zur Geldmaschine werden.

Aber dazu später mehr.

Auch wenn ich dir die Hälfte jetzt schon verraten habe, warte mal ab, ich habe noch mehr auf Lager. Die Liste ist lang.

Lass uns tiefer einsteigen.

Es gibt doch schon massenhaft Blogs zu meinem Thema

Aber Moment mal.

Vielleicht denkst du dir gerade: ,,Hört sich bis hierher ja ganz nice an, aber gibt es nicht schon viel zu viele Blogs zu meinem Thema?

Gute Frage.

Zu den meisten Themen gibt tatsächlich mehr Blogs, als Streusel auf dem Apfelkuchen den ich so gerne esse.

Aber mal unter uns: Du hast doch auch ein Social Media Profil, oder? Und wieviele gibt es da schon zu deinem Thema?

Ich schätze mal mindestens genauso viele, wie es Blogs gibt.

Fakt ist aber: Niemand schreibt genau so wie du.

Ein Blog gibt dir die Möglichkeit dich von deinen Mitbewerber:innen abzuheben.

Du hast (hoffentlich) eine andere Sichtweise, andere Schwerpunkte, eine andere Markenstimme. Gerade wenn das Angebot sehr ähnlich ist, sind es am Ende des Tages diese feinen Nuancen, wegen denen sich Kund:innen für dich statt für deinen Mitbewerber entscheiden.

Menschen googeln

Jep, der Grund hört sich vielleicht trivial an, ist aber total logisch.

Jeden Tag gehen bei Google rund 3,5 Milliarden Suchanfragen ein und die Zahl wächst kontinuierlich.

Auch wenn sich das Suchverhalten und auch die Suchergebnisse durch KI ändern – solange Menschen im Internet auf der Suche nach Informationen sind, macht auch bloggen Sinn. 🙂

Fakt ist: Menschen, die googeln, haben schon ein gewisses Bewusstsein für den Mehrwert deiner Produkte. Sie sind schon aktiv auf der Suche nach Informationen oder Lösungen.

Das ist auf Social Media oft anders. Dort lassen sich Menschen eher berieseln und du musst erst einmal Bewusstsein dafür schaffen, warum sie dein Angebot unbedingt brauchen.

Und das kann ganz schön anstrengend sein.

Deine Mitbewerber:innen bloggen

Häufig höre ich in Erstgesprächen: ,,Mitbewerber XY klaut mir in letzter Zeit Kunden und ich höre ständig diesen Namen” ,,Die müssen ja irgendwas richtig gut machen”

Meistens muss ich gar keine nähere Analyse durchführen, um sagen zu können, woran das liegt. Es genügt ein erster Blick auf die Website und ich sehe: Mitbewerber XY hat einen professionellen Blog – du nicht…

Manchmal steckt natürlich auch etwas anderes dahinter, aber ein Blog kann den entscheidenden Unterschied machen.

Wenn deine Mitbewerber:innen bloggen und du nicht, verschenkst du wertvolles Potenzial und deine Website verschwindet in den Tiefen der Suchergebnisse.

Mehr Website-Besucher

Wusstest du, dass mehr als 80% aller Suchanfragen im Internet informativ sind?

Das heißt, mehr als 80% aller Nutzer, die einen Begriff in das Google-Suchfeld eingeben, sind auf der Suche nach Informationen aka Blogartikeln – nicht nach Produkten oder Dienstleistungen.

Ups…

Wer keinen Blog hat, wird also in der Regel bei Google nicht gefunden.

Mit einer Start,- und Angebotsseite reicht der Traffic in den wenigsten Fällen aus, um organisch genügend Besucher:innen auf deine Website zu bekommen.

(Ich rede hier nicht von Onlineshops mit einer Vielzahl an Produkten, sondern von Dienstleistungsangeboten mit ein bis zwei Angebotsseiten. Aber auch für Shops, kann ein Corporate Blog super hilfreich sein)

Mit einem Blog hast du die Möglichkeit eine Vielzahl an Suchanfragen abzudecken und somit auch viel höhere Chancen bei Google gefunden zu werden.

Aus einer kalten Zielgruppe können treue Kund:innen werden

Kommen wir nochmal zu meiner Behauptung, dass ein Blog zur Geldmaschine werden kann.

Kund:innen gewinnst du in der Regel nicht mit Blogartikeln, sondern mit deinen Verkaufsseiten.

Denn letztendlich klingelt auf der Sales Page die Kasse.

So weit, so gut.

Was aber viele vergessen: Der Verkaufsprozess beginnt schon sehr viel früher, nämlich an dem Punkt mit den 80%, die auf der Suche nach Informationen sind.

Wenn du deine potenziellen Kund:innen schon an diesem Punkt abholst, kannst du sie entlang der kompletten Verkaufsreise begleiten.

Aus einer kalten Zielgruppe, also Menschen, die zuvor noch keine Berührungspunkte mit deinem Produkt hatten, wird so eine warme Zielgruppe.

Durch die Tipps und Informationen (gewürzt mit deiner Persönlichkeit), die du in deinen Blogartikeln teilst, bauen deine potenziellen Kund:innen Vertrauen zu dir auf, melden sich vielleicht für deinen Newsletter oder ein Webinar an und tauchen immer tiefer in deine Welt ein.

Diese Kontakte sind sehr viel schneller und einfacher vom Kauf zu überzeugen als Menschen, die zuvor noch nie etwas von dir gehört haben.

Werde Vordenker:in in deiner Branche

Bei einem Blog geht es um viel mehr, als nur sein Wissen zu teilen und mehr Website-Besucher zu gewinnen.

Ein Blog gibt dir die Möglichkeit, Vordenker:in in deiner Branche zu werden.

Mit einem Blogartikel kannst du viel tiefer in Themen einsteigen als beispielsweise auf Social Media. Durch das Teilen von Einblicken, Analysen, Case Studies und Best Practices kannst du dich nicht nur als Expert:in positionieren, sondern deine Branche aktiv mitgestalten.

Gerade mit Beiträgen, die tiefer gehen und eine andere Sichtweise aufzeigen, kannst du deine Branche aufmischen und auf dich aufmerksam machen.

Eine gezielte Content-Strategie und die passenden Beiträge können dir Einladungen zu Podcast-Interviews, Fachartikeln oder Experten-Vorträgen verschaffen.

Möglichkeit zur Backlink Generierung

Backlinks (Verweise von anderen Webseiten auf deine Webseite) haben zwar an Bedeutung verloren, sind aber immer noch ein nicht ganz unwesentlicher Faktor für dein Google Ranking.

Zugegeben: Vom bloggen alleine generierst du keine Backlinks.
Da müssen deine Beiträge schon sehr innovativ sein und extrem gut performen.

Du kannst das Ganze aber auch selbst in die Hand nehmen und Gastbeiträge für renommierte Fachblogs oder die Presse schreiben und so einen Backlink für deine Seite gewinnen.

Google belohnt frischen Content

Was aber nicht heißt, dass du jede Woche einen Blogartikel veröffentlichen musst, um erfolgreich zu ranken. Frisch bedeutet in deinem Fall vor allem, dass du deine Inhalte immer auf dem neusten Stand halten und bei Bedarf überarbeiten solltest.

Davon abgesehen: Nicht jeder Blogartikel wird auf Seite 1 ranken und nicht alle, die es tun, werden dir genügend Besucher:innen auf deine Website spülen.

Wie oft du bloggen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aber gerade am Anfang empfehle ich dir regelmäßig (mindestens einmal pro Monat) für deine Zielgruppe relevante Inhalte veröffentlichen. Wenn deine Website eine gewisse Sichtbarkeit und Autorität aufgebaut hat, kannst du auch wieder einen Gang zurückschalten.

Wenn du wissen möchtest, wie du Blogbeiträge schreibst, die Google gerne ausspielt, lies dazu meinen Beitrag Blogartikel schreiben mit WOW-Effekt.

Sichtbarkeit, unabhängig von Social Media Algorithmen

Auf Social Media bist du immer vom Wohlwollen eines Algorithmus abhängig.

Deine Beiträge werden immer nur in einem Teil deiner Zielgruppe ausgespielt. Einen Großteil außerhalb dieser Bubble erreichst du aber gar nicht.

Nervig…

Die Beiträge, in denen gejammert wird, dass die Reichweite drastisch eingebrochen ist, kann auch niemand mehr lesen.

Die gute Nachricht: Bei Blogartikeln ist das anders. Blogbeiträge werden nicht willkürlich an bestimmte Menschen ausgespielt, sondern an Nutzer, die gezielt nach deinen Keywords suchen.

Du hast es also selbst in der Hand, die richtigen Menschen mit deinem Content zu erreichen.

Langlebiger Content, der jahrelang für dich arbeitet

Das soll hier ja echt keine Hetzkampagne gegen Social Media werden, aber während Social Media Beiträge nach wenigen Stunden oder Tagen ausgelutscht sind und vom Algorithmus einfach nicht mehr ausgespielt werden, arbeiten deine Blogartikel immer weiter.

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

Von Google indexierte Blogbeiträge bleiben in der Regel für immer im Index erhalten. Es sei denn du löschst sie selbst oder verstößt schwerwiegend gegen Google Richtlinien.

Bei passender Suchanfrage kramt die Suchmaschine deine Beiträge immer und immer wieder hervor und spielt sie aus. Auch noch Jahre nach Veröffentlichung.

So kannst du mit gut rankenden Artikeln über Jahre neue Besucher:innen auf deine Website ziehen.

Mein Tipp: Schreib hauptsächlich über Evergreen Themen. Also Inhalte die auch in ein, zwei Jahren noch gefragt und aktuell sind.

Bloggen und Social Media: Ein unschlagbares Team

Ich sag ja: Ich habe nichts gegen Social Media.

Bloggen und Social Media können sich nämlich perfekt ergänzen.

Du weißt mal wieder nicht, was du posten sollst?

Aus einem Blogartikel kannst du locker 5 Social Media Beiträge erstellen und gleichzeitig dazu nutzen, um deine Follower auf deine Blogbeiträge und deine Website zu lenken.

Zugegeben: Bei mir funktioniert es oft andersherum.

Mir fällt es leichter, einen Social Media Beitrag oder Newsletter zu schreiben und dann daraus einen ausführlichen Blogartikel zu schreiben. Aber für viele funktioniert diese Art des Content-Recyclings wunderbar.

Weniger Kosten für Paid Ads

Die meisten Unternehmer:innen geben früher oder später Geld für Werbeanzeigen aus, um ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erhöhen oder um die E-Mail-Liste zu füllen.

Habe ich auch schon gemacht und ich kann sagen: Das funktioniert. 🙂

Aber mit einem Blog, der organisch mehr Besucher auf deine Website zieht, kannst du deine Werbekosten drastisch reduzieren.

Davon abgesehen ist es erwiesen, dass Nutzer organischen Suchergebnissen mehr Vertrauen schenken als Werbeanzeigen.

Lies dazu auch gerne noch meinen Beitrag SEO vs. SEA.

Ohne Blogkonzept kein erfolgreicher Blog

Wenn ich alles richtig gemacht habe, bist du spätestens jetzt restlos davon überzeugt, warum bloggen so sinnvoll ist.

Bevor du jetzt aber direkt wild drauf losbloggst, muss ich dich nochmal kurz bremsen.

Die Wahrheit ist nämlich: Du wirst nur dann von den genannten Vorteilen profitieren, wenn du dir vorab ein durchdachtes Blogkonzept erarbeitet hast.

Die Liste lässt sich noch locker erweitern.

Der Fragebogen, den ich im ersten Schritt an meine Kund:innen verschicke umfasst mittlerweile rund 30 Fragen und ich ergänze regelmäßige neue. Denn auch ich lerne immer wieder dazu, welche Informationen für die Erstellung eines erfolgreichen Blogs wichtig sind.

Du merkst: Nicht nur bloggen macht Sinn, sondern auch, sich ausreichend Zeit für ein anständiges Blogkonzept zu nehmen.

Fazit: Warum bloggen noch lange nicht tot ist

Für mich ist und bleibt bloggen die coolste und nachhaltigste Marketingmaßnahme überhaupt.

Während Twitter zu X wurde, Instagram Threads ins Leben gerufen hat und sich für Clubhouse sowieso niemand mehr interessiert, wird weiterhin fleißig gegoogelt.

Und dieser Trend wird so schnell nicht vorübergehen.

Bloggen sorgt für mehr Website-Traffic, Sichtbarkeit und Leads. Auch nächstes Jahr noch.

Und wenn du dir genau das wünschst, aber keine Lust, Zeit und Nerven hast, selbst zu bloggen, habe ich genau das richtige Angebot für dich.

Mein Starterpaket: Empathische Blogartikel schreiben lassen.

Lass uns sprechen, ich freue mich auf dich!

Hi, ich bin Friederike.

Mit seotastischen Blogartikeln unterstütze ich Unternehmer:innen & Start-ups, mit Nachhaltigkeitsthemen und Social Impact, bei Google gefunden zu werden. Für mehr Website-Traffic, Sichtbarkeit und Kund:innen.

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