
Blog Thema finden leicht gemacht: So gehen dir nie wieder die Ideen aus
Bloggen ist eine super Möglichkeit, deine Expertise zu zeigen, Kunden zu gewinnen und deine Marke zu stärken.
Aber manchmal ist es gar nicht so einfach, das richtigen Thema für den nächsten Blogartikel zu finden. Am Anfang sprudeln die Ideen. Aber irgendwann wird aus der sprudelnden Quelle ein tropfender Wasserhahn und du fragst dich: Worüber soll ich nur schreiben??!
Die Liste mit 100 fertigen Blog Thema Ideen bekommst du bei mir zwar nicht.
Dafür etwas viel Besseres: Strategien, mit denen dir nie wieder die Ideen ausgehen – zugeschnitten auf deine Zielgruppe und sofort umsetzbar.
Kurz und knapp für Eilige
– Höre auf deine Kunden: Häufige Fragen sind Blog-Ideen-Gold
– Nutze Google Suggest & „Nutzer fragen auch“
– Tools wie Answer the Public oder Quora liefern häufige Fragen
– Brainstorme mit Kollegen
– Checke die Google Search Console: Für welche Begriffe wird deine Seite schon gefunden?
– Nutz ein Keyword-Recherche-Tool
– Aktualisiere alte Beiträge statt immer neue zu schreiben
– Evergreen-Themen sind sinnvoller als Trends
– Plane deine Inhalte in Content Hubs (Pillar Page + Cluster-Artikel).
Zielgruppenanalyse zum Finden beliebter Blog Themen
Die besten Blogthemen entstehen aus den Interessen, Herausforderungen und Wünschen deiner Zielgruppe.
Mach dir bewusst: Nicht alle Themen deiner Nische sind für deine Leser spannend. Überlege, für welche Themen du als Expertin wahrgenommen werden willst.
Beispiel: Bei mir ist es Blog-Aufbau und Onpage-SEO – technisches SEO spielt bei mir kaum eine Rolle.
Fragen, die dir helfen:
- Wer genau sind deine Leser?
- Welche Interessen haben sie?
- Welche Herausforderungen?
- Wie kannst du ihnen helfen
Schreib dir deine Antworten auf. Sie ergeben automatisch eine Liste relevanter Themen.
👉Pro-Tipp: Ein Blog-Konzept hält dich (und ggf. dein Team oder Freelancer) auf Kurs und verhindert, dass deine Inhalte zu bunt durcheinanderlaufen.
Häufige Kundenfragen als Inspirationsquelle für deine Blog Ideen
Kundenfragen sind eine der zuverlässigsten Quellen für Blogideen – und fast immer SEO-relevant.
Hör in Erst- oder Beratungsgesprächen genau zu.
Typische Fragen, die mir immer wieder gestellt werden:
“Muss ich Keywords so schreiben wie sie gesucht werden?”
“Wie oft soll ich bloggen?” und
“Wie lang sollten meine Blogartikel sein?”
Meine Erfahrung: Artikel zu solchen Fragen performen überdurchschnittlich gut, weil sie direkt ins Schwarze treffen.
ABC-Methode für Blog Themen
Die ABC-Methode ist ein Klassiker, wenn du viele Ideen in kurzer Zeit sammeln willst.
So funktioniert’s:
- Nimm ein Blatt Papier oder ein Dokument.
- Schreib das Alphabet von A bis Z auf.
- Ergänze zu jedem Buchstaben mindestens ein Wort, das mit deinem Thema zu tun hat.
Beispiel für „Blog Ideen“:
A = Analyse-Tools, Autorenvorstellung
B = Blogstrategie, Blogdesign
C = Content Recycling, Checklisten
… und so weiter.
👉 So kommst du in kurzer Zeit auf 20–30 neue Themen. Viele davon kannst du später mit einer Keyword-Recherche prüfen und in konkrete Blogartikel verwandeln.
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Blog Themen Ideen finden mit Hilfe von Kollegen
Sprich mit Kollegen, die direkten Kundenkontakt haben – sie können dir frische Ideen aus erster Hand liefern.
Wenn du nicht selbst an der Quelle für Kundenfragen sitzt, binde dein Team ein. Besonders hilfreich sind Sales- oder Support-Mitarbeiter.
Frag nach:
- Welche Fragen hören sie immer wieder?
- Welche Probleme tauchen regelmäßig auf?
👉 Ergebnis: Eine lange Liste relevanter Themen, auf die du alleine wahrscheinlich nie gekommen wärst.
Ideen für Blogbeiträge mit Tools sammeln
Google Suggest, Answer the Public, Quora und ChatGPT liefern dir sofort Themenideen – die du aber immer prüfen und anpassen solltest.
Google Suggest
Gib einen Suchbegriff in die Google Suche ein und schau dir auch „Weitere Fragen“ und „Nutzer fragen auch“ -Box an.
Das gibt dir Aufschluss darüber, was Menschen im Zusammenhang mit deinem Thema noch suchen.
Da Google größten Wert darauf legt, seine User zufriedenzustellen, kannst du sicher sein, dass die Vorschläge wirklich von Interesse sind.



👉Pro-Tipp: Die weiteren Fragen helfen dir zu verstehen, welche Suchintention sich hinter der jeweiligen Suchanfrage verbirgt. Je mehr dieser Fragen du in deinem Beitrag beantworten kannst, desto höher stehen die Chancen, dass du das Thema umfassend abdeckst.
Answer the Public
Das Search Listening Tool zeigt dir hunderte W-Fragen zu einem Begriff.
So bekommst du eine ganze Liste an W-Fragen (Wer, Wie, Was, Warum) ausgespuckt, die sich Menschen immer wieder in Zusammenhang mit einem Thema stellen.
Die Antworten stammen aus Suchmaschinen und decken sich daher oft mit den Recherche-Ergebnissen der Google-Suche. Allerdings bekommst du so einen ganzen Haufen mehr und kannst gleich mehrere Suchmaschinen auf einmal durchleuchten.
Und so geht’s:
- Gib einen Begriff in die Suchleiste ein
- Wähle die passende Sprache und das passende Land aus.
- Entscheide dich für eine Suchmaschine
- Lass Answer the Publiv für dich arbeiten

👉 Pro-Tipp: Die Antworten kannst du dir sogar als CSV-Datei herunterladen und dann direkt in einem Keyword-Recherche-Tool weiterverwenden, um Suchvolumen und Wettbewerb zu überprüfen.
Quora
Auf Quora stellen Menschen Fragen und andere (meistens Experten) antworten. Solche Foren kannst du super nutzen, um in die Köpfe deiner potenziellen Leser zu schauen.
Gleichzeitig kannst du aber auch sehen, welche Antworten als besonders hilfreich empfunden wurden. So hast du direkt Input für deine Beitragsinhalte.
Chat GPT
Nutze KI-Tools zum Brainstormen, z. B. um deine ABC-Liste ergänzen zu lassen.
Achte aber darauf, die Vorschläge an deine Zielgruppe anzupassen.
Denn kein Tool der Welt kann dir so wertvolle Einblicke liefern, wie 1:1 Gespräche mit deinen potenziellen Kunden.
Zusatz Tipp: Google Search Console
Schau in die GSC, für welche Suchbegriffe deine Seite schon ausspielt wird – und entwickle daraus neue Blogthemen.
Unter „Leistung → Suchanfragen“ siehst du Keywords, für die du bereits Impressionen bekommst.
Gibt es Begriffe, zu denen du noch keinen Artikel hast? Perfekte Low-Hanging-Fruits!
Wenn deine Seite für bestimmte Begriffe schon ausgespielt wird, kannst du dafür wesentlich einfacher ranken, als wenn du bei null anfängst.
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Themen für Blogs finden mit einer Keyword Recherche
Eine Keyword-Recherche zeigt dir, welche Themen deine Zielgruppe aktiv sucht – und wie hoch der Wettbewerb ist.
Beim Thema Blog gehen die Ansichten auseinander. Aber das Ziel, das ich und meine Kundinnen mit bloggen erreichen möchte: Mehr Website-Traffic, mehr Sichtbarkeit, mehr Kunden.
Deshalb achte ich darauf, dass ein Großteil aller Artikel SEO relevant ist.
Keywords sind dabei ein wesentlicher Bestandteil einer SEO-Strategie. Die Keyword-Recherche hilft dir, die Blog-Themen herauszufiltern, die von möglichst vielen Menschen gesucht werden. Und ganz nebenbei entdeckst du wahrscheinlich noch ein paar weitere interessante Begriffe.
Tools wie der KW Finder von Mangools oder Ubersuggest sind für den Anfang völlig ausreichend, um relevante Keywords zu identifizieren. Beide kannst du in kleinem Umfang kostenfrei nutzen.
Der Prozess der Keyword-Recherche ist nochmal ein Thema für sich. Für heute kannst du dir aber merken:
- Suchvolumen hoch = viel Interesse
- SEO-Difficulty niedrig = leichter zu ranken

Mein Tipp: Häng dich nicht am Suchvolumen auf. Auch Keywords mit geringem SUchvolumen können wertvoll sein, wenn sie genau zu deiner Zielgruppe passen.
Content Hubs & Pillar Pages
Ein Blog funktioniert am besten, wenn deine Artikel nicht einzeln nebeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig stützen. Stichwort: Content Hub.
So baust du einen Content Hub auf:
- Erstelle einen Pillar Beitrag zu einem Hauptthema (z. B. „Blog starten“).
- Ergänze dazu mehrere Artikel, die ins Detail gehen (z. B. „Wie finde ich Blog Themen?“, „Wie lang sollte ein Blogartikel sein?“, „Keyword-Recherche für Blogs“).
- Verlinke alle Beiträge sinnvoll miteinander.
👉 Vorteil: Deine Inhalte bilden ein Wissensnetz, das Google liebt und deine Leser werden umfassend von dir informiert.
SOS-Notfall Tipps zum Finden von Blog Themen
Wenn’s schnell gehen muss: Lass dich von Mitbewerbern, Trends oder deinen eigenen Social-Media-Beiträgen inspirieren.
Mitbewerber analysieren
Schau dir die Blogs deiner Mitbewerber an.
- Welche Themen behandeln sie?
- Welche Beiträge sind am erfolgreichsten?
- Welche Artikel haben besonders viele Kommentare?
Lass dich inspirieren, aber kopier nicht. Überleg dir, wie du ein Thema aus einer neuen Perspektive beleuchten oder zusätzliche Informationen bieten kannst.
Pro Tipp: Geh bei Ubersuggest in den Bereich Traffic Übersicht und gib die URL eines Mitbewerbers in die Suchleiste ein.

Jetzt kannst du sehen, für welche Begriffe deine Mitbewerber schon ranken. Die Angaben sind zwar immer nur Schätzungen, trotzdem kann man hier immer wieder das ein oder andere Goldstück finden.
Aktuelle Trends und Nachrichten als Grundlage für Blog Ideen
Aktuelle Trends und Nachrichten können hervorragende Quellen für Blog Themen sein. Nutze z.B. Google Trends, um zu sehen, welches Thema gerade im Trend liegen.
Auch Social Media Plattformen sind gute Anlaufstellen, um aktuelle Diskussionen und Trends zu verfolgen.
Generell empfehle ich dir: Konzentriere dich hauptsächlich auf Evergreen Content zu. Also ein Thema, das nicht nur über einen begrenzten Zeitraum im Trend liegt, sondern am besten das ganze Jahr über interessant sind.
Evergreen Content musst du seltener überarbeiten und es wird auch noch in ein, zwei Jahren noch danach gesucht.
Deine eigene Social Media Beiträge als Inspirationsquelle für dein nächstes Blog Thema
Beiträge, die auf LinkedIn oder Instagram gut performt haben, lassen sich oft in Blogartikel ausbauen.
Schau welche deiner Social Media Beiträge besonders gut ankommen und mach daraus einen Blog-Artikel.
Der Vorteil: Du weißt schon, dass der Beitrag gut ankommt, hast schon ein wenig Vorarbeit geleistet und fängst nicht bei null an.
Mein Tipp: Greife Kommentare unter dem Beitrag auf und nimm Fragen und Anmerkungen in deinen Artikel mit auf.
Content-Recycling statt neuer Blog Themen
Überarbeite ältere Artikel regelmäßig. Content Recycling spart Zeit und trägt dazu bei, dass ältere Inhalte wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Google und vorallem KI mögen frische Inhalte.
Und dazu gehört auch, bestehende Inhalte zu überarbeiten.
Gibt es ein Thema, das du aktualisieren oder aus einer neuen Perspektive betrachten kannst? Dann fang damit an.
Zum Schluss
Das richtige Blog Thema zu finden erfordert ein gutes Verständnis deiner Zielgruppe, ein wenig Recherche und manchmal auch ums Eck denken.
Wenn du aber langfristig Kunden über deinen Blog gewinnen willst, führt kein Weg daran vorbei: Investiere Zeit in eine klare Themenstrategie.
👉 Tipp: Lies im Anschluss meinen Beitrag Blogartikel richtig aufbauen dort zeige ich dir, wie du deine Blog-Themen in richtig gute Artikel verwandelst.
Häufige Fragen
Wie finde ich das richtige Blog Thema?
Hör auf deine Kunden. Ihre Fragen und Probleme sind die beste Inspirationsquelle.
Welche Tools helfen bei der Themenfindung?
Google Suggest, Answer the Public, Quora und Ubersuggest liefern dir schnell Ideen.
Sollte ich Evergreen- oder Trend-Themen wählen?
Eine Mischung ist ideal. Evergreen bringt dir langfristig Sichtbarkeit, Trends kurzfristige Peaks.
Muss jedes Blog Thema SEO-optimiert sein?
Nein. Wenn du mit einem Beitrag vor allem deine Haltung zeigen oder deine Marke stärken willst, muss nicht jeder Beitrag optimiert sein. Für Sichtbarkeit bei Google & KI sollten jedoch die meisten Artikel SEO-tauglich aufbereitet sein.
Wie viele Blogbeiträge pro Monat sind sinnvoll?
Qualität schlägt Quantität. Ein richtig guter Artikel pro Monat bringt dir mehr als vier oberflächliche Beiträge.





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